Verband der Fleischwirtschaft e.V. - VDF

Meldung vom 04.01.2019

Deutschland – Viehzählungsergebnisse November 2018

Rinder- und Schweinebestand am 3. November 2018 in Deutschland

Zoom Zoom   Download Download
VDF, 04.01.2019 - Zum Stichtag 3. November 2018 wurden in Deutschland nach neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 26,4 Mio. Schweine gehalten. Diese Anzahl ist gegenüber dem Vorjahr kräftig um 1,14 Mio. Tiere bzw. 4,1 % gesunken. Gegenüber der jüngsten Viehzählung vom Mai 2018 hat sich der Bestand um 1,7 % oder rund 457.000 Tiere verringert. Bislang hatte der Schweinebestand seit November 2014 von rund 28,3 Millionen Schweinen auf 26,8 Millionen im Mai 2018 stetig abgenommen.

Der Rückgang zeigt sich insbesondere bei Ferkeln und Jungschweinen. Die Zahl der Ferkel nahm im Vergleich zu Mai 2018 um 4 % ab (-312.000 Tiere) und gegenüber dem Vorjahr sogar um 5,1 % bzw. 412.300 Tiere. Bei den Jungschweinen sank der Bestand gegenüber der Vorjahreszählung ebenfalls um 5,1 % (-272.000 Tiere). Demgegenüber blieb die Zahl der Mastschweine mit rund 11,9 Millionen Tieren etwa genauso hoch wie vor einem halben Jahr. Mit rund 1,8 Millionen lag der Bestand an Zuchtsauen um 1,4 % (-25.000 Tiere) niedriger als im Mai 2018.

Auch die Zahl der schweinehaltenden Betriebe sank und lag im November 2018 bei rund 22.000. Im Mai 2018 hatte es noch rund 500 oder 2,3 % mehr Betriebe gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang rund 1.100 Betriebe (-4,6 %).

Zum 3. November 2018 gab es in Deutschland 11,9 Millionen Rinder. Der Bestand verringerte sich seit Mai 2018 um rund 144.000 Tiere (-1,2 %). Seit dem Jahr 2008 lag die Zahl der Rinder damit erstmals unter 12 Millionen. Vor zehn Jahren war begonnen worden, das Viehbestandsregister zur Erstellung der Statistik zu nutzen. Ein Rückgang zeigte sich auch bei den Milchkühen: Mit rund 4,1 Millionen gab es zum Stichtag 66.000 oder 1,6 % weniger Tiere als noch im Mai 2018.

Der Schafbestand in Deutschland lag zum Erhebungsstichtag bei rund 1,6 Millionen Schafen und war damit etwa genauso hoch wie im Vorjahr.

© 2019 vdf | Impressum | Datenschutz Ein Link zum Drucken