Verband der Fleischwirtschaft e.V. - VDF

Meldung vom 13.10.2017

ASP – FLI und Jagdverband: Empfehlungen zum Umgang mit der Seuche

DJV/FLI, Jagdliche Maßnahmen (zur vollständigen Ansicht bitte Download wählen)

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DJV/FLI, Maßnahmenkatalog (zur vollständigen Ansicht bitte Download wählen)

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DJV/FLI, Früherkennung (zur vollständigen Ansicht bitte Download wählen)

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VDF, 13.10.2017 - Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und der Deutsche Jagdverband (DJV) haben gemeinsame Empfehlungen zum Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest erarbeitet (anliegend). Der Schwerpunkt des Empfehlungspapiers liegt auf jagdlichen Mitteln für Wildschweine. Da ein Impfstoff gegen die ASP auf absehbare Zeit nicht verfügbar sein wird, können ausschließlich hygienische Maßnahmen und die Reduktion der Wildschweinbestände zur Vorbeugung und Bekämpfung der unheilbaren Tierseuche eingesetzt werden.

Die gemeinsame Empfehlung von DJV und FLI stellt Vor- und Nachteile möglicher Gegenmaßnahmen für den Seuchenfall vor. Falls das ASP-Virus nach Deutschland in Wildschweinbestände eingeschleppt wird, müssen unverzüglich räumliche Ausdehnung, Anzahl der betroffenen Tiere, Größe der Population im betroffenen Gebiet und weitere Faktoren eingeschätzt werden. Zudem gilt es, die Tierseuche in der betroffenen Wildschweinpopulation schnellstens zu bekämpfen, damit sie sich nicht ausbreitet und sogar auf Hausschweine übergreift. Die geeigneten Maßnahmen hängen jeweils von Landschaftslage, Jahreszeit, Vegetationsperiode, Temperatur, örtlichen Gegebenheiten oder logistischen Bedingungen ab und sind nach dem Baukasten-Prinzip frei kombinierbar.

Das Friedrich-Loeffler-Institut und der Deutsche Jagdverband appellieren an Behörden, Jäger und Landwirte bereits jetzt konstruktiv zusammenzuarbeiten. Es gehe vordringlich um bundesweit abgestimmte Maßnahmen, die praktikabel seien. Dies gelte sowohl für die Früherkennung als auch für den möglichen Seuchenfall. Konkrete Ausbruchszenarien mit verendeten Wildschweinen für verschiedene Regionen Deutschlands zu verschiedenen Vegetationszeiten hätten gezeigt, dass jeder Fall differenziert zu betrachten und zu bewerten sei. Die eingesetzten Krisenstäbe müssten die konkreten Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen und die Maßnahmen jeweils anpassen.

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